Sparen für Kinder

Einer der häufigsten Gründe für junge Paare, noch auf Nachwuchs zu verzichten, sind die Finanzen. Kindern will man ab und an etwas gönnen, nicht immer nein sagen müssen – und das kostet ohne Frage Geld. Doch wie sinnvoll ist es wirklich, für Kinder zu sparen? Und wie kann man danach sparen, um den Kleinen den einen oder anderen Wunsch zu ermöglichen, wenn sie da sind?

Sparen für die Geburt

Meistens sind es Frauen, die sich die meisten Gedanken ums Geld machen. Das heißt aber nicht, dass Männer nicht genauso umsichtig jeden Cent zweimal umdrehen, wenn der Nachwuchs endlich zum Thema wird. Genug Geld sparen, um dem Nachwuchs bis zu seinem endgültigen Auszug aus dem Elternhaus zu versorgen, kann man leider gar nicht. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, wenigstens etwas Geld beiseite zu legen und davon beispielsweise die Erstausstattung fürs Baby zu kaufen, denn diese ist eine höhere Investition und man kann sie sich auch nur bedingt aufteilen. Sparen für die Geburt sollte man deswegen auch nicht zu bitterernst nehmen; es reicht, etwas Geld für den Fall der Fälle beiseite zu legen oder sich vom Gesparten hochwertige Babyausstattung zu gönnen, die wirklich gefällt.

Sparformen für Kinder

kind mit sparschwein

Wählen Sie die beste Sparform für Ihre Kinder

Sinnvoller wäre es, angesichts einer baldigen Geburt ein Sparbuch oder eine ähnliche langfristige Geldanlage zu planen. Diese kann das Kind auszahlen lassen, wenn es die Volljährigkeit erreicht – oder auch früher, je nachdem, wofür die Geldanlage ursprünglich gedacht war. Vielleicht wollen sich die Verwandten an dem Vorhaben beteiligen und den Eltern damit ein sinnvolles Geburtsgeschenk machen; dadurch sorgen sie beispielsweise dafür, dass das Geld für den Führerschein oder sogar fürs erste Auto bereits da ist, wenn der Nachwuchs den Wunsch danach äußert. Sollte es einmal wirtschaftlich schwache Zeiten in der Familie geben, kann dieses Geld auch frühzeitig abgehoben und dafür verwendet werden, die Existenz zu sichern – eine weitere wertvolle Sicherheit für Eltern und Paare, die sich zu viele Sorgen ums Geld machen.

Sparen im Alltag

Im Alltag mit den Kleinen muss an allen Ecken gespart werden, auch wenn das Geld der Eltern eigentlich für ein angenehmes Leben reicht. Jede Familie legt gerne mal etwas zurück und schafft sich Sicherheiten, auf die zurückgegriffen werden kann, wenn es dann mal nicht mehr so gut läuft. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Eltern ihren Kindern jeden Wunsch abschlagen sollten und dass sie ihnen gar nichts mehr gönnen dürfen. Beim Spielzeugkauf dürfen sie sich aber trotzdem zweimal überlegen, ob sie das Spielzeug wirklich brauchen und ob die Kleinen nicht auch ohne zurechtkommen würden.
Sinnvolle Anschaffungen sind immer in Ordnung, ab und zu darf es auch einmal etwas Besonderes zu Essen sein. Diejenigen Wünsche, die hohe Ausgaben nach sich ziehen, müssen lediglich nicht zur Regel werden – dann wird die Haushaltskasse auch im Alltag mit den Kleinen stimmen und die Familie mutet sich finanziell nicht mehr zu, als sie stemmen kann.