Fahrradhelm für ein Baby

Wenn das Baby im Kindersitz auf dem Erwachsenenfahrrad mit auf große oder kleine Fahrten geht, sollte auf jeden Fall ein Fahrradhelm zum Einsatz kommen. Da es prinzipiell möglich ist Kinder ab ca. 9 Monaten – sobald sie sicher eigenständig sitzen können – mitfahren zu lassen, gibt es für die Kleinsten bereits Einsteigergrößen. Da es aufgrund schlechter Wegbeschaffenheit auf dem Fahrrad jedoch oft zu Stößen und Schwankungen kommt, kann für Babys anfangs der Platz in einem Fahrradanhänger günstiger sein als in einem Fahrradsitz.

Formen und Größen von Babyfahrradhelmen

baby mit fahrradhelm

Der Fahrradhelm sollte immer mit dabei sein

Für Babys gibt es zwei verschiedenen Formen von Fahrradhelmen. Flache Helme mit Schale, die die Ohren abdecken, sind speziell für mitfahrende Kinder konstruiert, die noch nicht alleine radeln. Somit benötigen sich auch noch kein ausgeklügeltes Belüftungssystem, das beim Aktivsein einem Hitzestau vorbeugen. Ein zusätzlicher Insektenschutz kann im Sommer hilfreich sein. Die ersten Größen fangen bei etwa 45 cm Kopfumfang an. Da die Helme meist verstellbar sind, wachsen sie einige Größen mit, was sehr praktisch ist. Den Helm “Busch Baby Bonn” gibt es bereits ab 44 cm Kopfumfang mit heruntergezogener Schale. Der “KED Meggy” ab 35 cm hat vorne eine kleine Verlängerung und mehrere Öffnungen zur Belüftung. Bei der Größe sollte bedacht werden, dass bei kühlerer Witterung noch eine Mütze hinunter passen sollte. Wenn Kinder alleine anfangen auf dem Laufrad oder Dreirad zu sitzen, kommen nur Helme in Frage, die aufgrund der Belüftungsschlitze hinten abstehen.

Nur die richtige Handhabung sorgt für Sicherheit

Bei einem Test der “Stiftung Warentest” kamen vier Modelle der Marken Alpina, Busch, KED und Uvex mit der Bewertung “positiv” davon. Eltern sollten sich insbesondere mit den einstellbaren Kinnriemen anfreunden, was anfangs etwas schwierig sein kann. Aber sind die richtigen Kniffe erst einmal entdeckt, geht das optimale Einstellen leicht von der Hand. Denn der perfekte Sitz ist das A und O für die Sicherheit. Der am Fahrradhelm fixierte Riemen darf weder einschneiden noch den Helm wackeln lassen. Daher sollte vor der Fahrt immer ein kleiner Test gemacht werden, ob der Helm sich bei kindlichen Kopfbewegungen auch wirklich nicht hin und her bewegt – nur so ist er wirklich sicher aufgesetzt. Der Steckverschluss unter dem Kinn ist normalerweise sehr

einfach zu bedienen. Weitere Feststellclips beugen Rutschgefahren vor. Optimal sitzt der Helm möglichst gerade wie ein Schlapphut auf dem Kopf, also nicht zu weit hinten und auch nicht ganz nach vorne gerutscht. Zum Toben sollte der Helm immer abgenommen werden wegen der Strangulierungsgefahr.

Hier die TOP 4 der “Stiftung Warentest”:

  1. Alpina Rocky
  2. Busch Baby Bonny
  3. KED Meggy
  4. Uvex Uvision kid

Auch auf die Verarbeitung kommt es an

Was günstige und teurere Modelle unterscheidet, ist nicht nur unbedingt die Sicherheit. Es gibt neben Unterschieden im Äußeren – das bei Babys wohl noch nicht so wichtig ist – auch oft Unterscheide bei der Verarbeitung. So sind günstigere Helme manchmal schlecht verklebt. Auch Innenpolster können ungenügend befestigt sein, was zu Funktions- und Komfortmängeln führen kann. Der Hinweis “Made in Germany” ist laut “Öko-Test” bei Fahrradhelmen häufig ein Indiz für gute Verarbeitung sowie Schadstofffreiheit.

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