Babyschwimmen – so fühlt sich ihr Baby im Wasser wohl

Ein neugeborenes Kind benötigt viel Ruhe, Liebe und Geborgenheit. Jeder Tag ist ein neues Erlebnis, nach und nach beginnen die Sinne der Kinder die Umgebung zu erfassen und wahrzunehmen. Ein Näheverhältnis zu den Eltern wird aufgebaut. Allerdings bereitet die Schwerkraft den Kleinen zunächst Probleme, da die Muskeln noch nicht richtig ausgeprägt und gestärkt sind. So wirken Bewegungen unkontrolliert, zudem sind diese sehr anstrengend. Bis zur Geburt befand sich das Baby ja immerhin im Mutterleib, umgeben von Fruchtwasser.

Aus diesem Grund bietet sich zu Beginn eines Kinderlebens ins Besondere das Babyschwimmen an – nicht als Schwimmschule bzw. zum Schwimmen lernen, sondern als angenehme Bewegungstherapie. Hierbei handelt es sich im Grunde genommen um kurze Sporteinheiten oder Workouts, die dem Baby sehr gut tun. Zudem wird die Eltern-Kind-Bindung zusätzlich gestärkt.

In unserem kurzen Ratgeber erfahren Sie, warum Sie und Ihr Baby auf das Babyschwimmen nicht verzichten sollten und welche Punkte es zu beachten gilt, damit Ihr Baby sich rundum wohl fühlt.

babyschwimmen

Warum sollten sie mit Ihrem Baby schwimmen?

Wie bereits erwähnt, das Babyschwimmen sollte nicht mit einem klassischen Schwimmkurs verwechselt werden. Babys und Kleinkinder haben nicht die motorischen Möglichkeiten, Schwimmen zu lernen, dies ist in der Regel erst ab dem vierten oder fünften Lebensjahr möglich.

Babyschwimmen für Muskelaufbau und als Bewegungstherapie

Beim Babyschwimmen geht es vielmehr darum, den Babys eine einfache und nicht allzu anstrengende Bewegungsmöglichkeit zu geben. Die Entwicklung der Muskulatur verläuft unterschiedlich und bremst das Kind in den Anfangswochen und Monaten. Grund dafür ist eben einerseits die noch fehlende Muskulatur, aber auch die Schwerkraft; diese sorgt dafür, dass Kinder nur schwerlich und sehr unkontrolliert Arme und Beine bewegen können.

Bewegung ist aber sehr wichtig, um die Muskulatur auszubilden und um nach und nach auch erste Bewegungsmuster zu erlernen. Im Wasser ist es für ein Kleinkind wesentlich einfacher und weniger anstrengend, sich zu bewegen, da der Wasserauftrieb dabei unterstützend hilft. Dieser Auftrieb hilft den Kleinen also dabei, Reflexe und Bewegungen zu schulen und die Fähigkeiten des eigenen Körpers kennenzulernen. Babyschwimmen stärkt somit auch das Körpergefühl.

Vertrauen und Bindung dank Babyschwimmen

Die Kurse verfolgen aber teils auch bewusst einen weiteren Effekt: Kinder und Eltern bewegen sich gemeinsam, speziell die Kleinkinder können so noch mehr Vertrauen zu ihren Müttern und Vätern aufbauen (natürlich auch zu anderen Bezugspersonen). Zudem wird durch diese gemeinschaftliche Tätigkeit, die Bindung untereinander und das Familiengefühl gestärkt.

Worauf müssen Sie achten?

Damit sich alle beteiligten im Wasser wohlfühlen können, gilt es einige Punkte zu beachten. Diese sollten im Vorfeld geklärt werden, zudem ist es wichtig, Kurse frühzeitig zu buchen – die Nachfrage nach Kursen für Babyschwimmen ist in der Regel sehr groß.

Ist mein Kind soweit?

Eine der wichtigsten und streitbarsten Fragen ist jene, ab wann ein Kleinkind zum Babyschwimmen bereit ist. Hierüber gibt es verschiedene Ansichten, wobei natürlich Aussagen von Ärzten eher zur Vorsicht tendieren. Diese empfehlen spätere Termine und raten von Tauchübungen ab.

Grundsätzlich kommen Neugeborene aber mit einem Reflex zur Welt, der verhindert, dass Wasser in die Lungen gelangen kann. Im Mutterleib waren die Babys viele Wochen lang von Fruchtwasser umgeben und mussten auch nicht atmen – erst einmal geboren, halten Kleinkinder automatisch die Luft an, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Allerdings, dieser Tauchreflex verschwindet wieder, meist hält dieser nur sechs Monate lang an. Daher sollte immer schon vor den Kursen geprüft werden, ob der Tauchreflex noch vorhanden ist.

Einige Ärzte werden daher empfehlen, bis zu sechs Monate lang zu warten, auch sollte die Rotaviren-Impfung bereits erfolgt sein und mindestens 14 Tage zurückliegen. Ein anderer Ansatz, der wohl auch wesentlich häufiger befolgt wird, ist jener, dass das Baby zumindest den Kopf aus eigener Kraft heben können sollte – diese Fähigkeit stellt sich in der Regel nach zwölf Lebenswochen ein.

Weitere, wichtige Punkte zum Thema Babyschwimmen:

  • Bevorzugen Sie kleine Gruppen
  • Je jünger die Babys, umso kürzer die Einheiten (zwischen 15 – 30 Minuten)
  • Achten Sie auf fachkundige Leitung; Kursleiter mit Ausbildung des DLRG oder DSV
  • Essen und Trinken nicht vergessen – Schwimmen schafft Hunger und Durst
  • Schwimmwindeln und Wechselbadehose sind unerlässlich für den Badespaß
  • Die Wassertemperatur sollte knapp über 30 Grad betragen
  • Badespielsachen nicht vergessen
  • Blaue Lippen, Zittern, marmorierte Haut – für heute ist Schluss
  • Nach dem Baden gründlich duschen und abtrocknen, Mütze auf und ab nach Hause

Quellen:

http://www.familie.de/baby/babyschwimmen-510755.html
https://papa.online/baby/babyschwimmen/
http://www.babyschwimmen-muenchen.de/

Fahrradhelm für ein Baby

Wenn das Baby im Kindersitz auf dem Erwachsenenfahrrad mit auf große oder kleine Fahrten geht, sollte auf jeden Fall ein Fahrradhelm zum Einsatz kommen. Da es prinzipiell möglich ist Kinder ab ca. 9 Monaten – sobald sie sicher eigenständig sitzen können – mitfahren zu lassen, gibt es für die Kleinsten bereits Einsteigergrößen. Da es aufgrund schlechter Wegbeschaffenheit auf dem Fahrrad jedoch oft zu Stößen und Schwankungen kommt, kann für Babys anfangs der Platz in einem Fahrradanhänger günstiger sein als in einem Fahrradsitz.

Formen und Größen von Babyfahrradhelmen

baby mit fahrradhelm

Der Fahrradhelm sollte immer mit dabei sein

Für Babys gibt es zwei verschiedenen Formen von Fahrradhelmen. Flache Helme mit Schale, die die Ohren abdecken, sind speziell für mitfahrende Kinder konstruiert, die noch nicht alleine radeln. Somit benötigen sich auch noch kein ausgeklügeltes Belüftungssystem, das beim Aktivsein einem Hitzestau vorbeugen. Ein zusätzlicher Insektenschutz kann im Sommer hilfreich sein. Die ersten Größen fangen bei etwa 45 cm Kopfumfang an. Da die Helme meist verstellbar sind, wachsen sie einige Größen mit, was sehr praktisch ist. Den Helm “Busch Baby Bonn” gibt es bereits ab 44 cm Kopfumfang mit heruntergezogener Schale. Der “KED Meggy” ab 35 cm hat vorne eine kleine Verlängerung und mehrere Öffnungen zur Belüftung. Bei der Größe sollte bedacht werden, dass bei kühlerer Witterung noch eine Mütze hinunter passen sollte. Wenn Kinder alleine anfangen auf dem Laufrad oder Dreirad zu sitzen, kommen nur Helme in Frage, die aufgrund der Belüftungsschlitze hinten abstehen.

Nur die richtige Handhabung sorgt für Sicherheit

Bei einem Test der “Stiftung Warentest” kamen vier Modelle der Marken Alpina, Busch, KED und Uvex mit der Bewertung “positiv” davon. Eltern sollten sich insbesondere mit den einstellbaren Kinnriemen anfreunden, was anfangs etwas schwierig sein kann. Aber sind die richtigen Kniffe erst einmal entdeckt, geht das optimale Einstellen leicht von der Hand. Denn der perfekte Sitz ist das A und O für die Sicherheit. Der am Fahrradhelm fixierte Riemen darf weder einschneiden noch den Helm wackeln lassen. Daher sollte vor der Fahrt immer ein kleiner Test gemacht werden, ob der Helm sich bei kindlichen Kopfbewegungen auch wirklich nicht hin und her bewegt – nur so ist er wirklich sicher aufgesetzt. Der Steckverschluss unter dem Kinn ist normalerweise sehr

einfach zu bedienen. Weitere Feststellclips beugen Rutschgefahren vor. Optimal sitzt der Helm möglichst gerade wie ein Schlapphut auf dem Kopf, also nicht zu weit hinten und auch nicht ganz nach vorne gerutscht. Zum Toben sollte der Helm immer abgenommen werden wegen der Strangulierungsgefahr.

Hier die TOP 4 der “Stiftung Warentest”:

  1. Alpina Rocky
  2. Busch Baby Bonny
  3. KED Meggy
  4. Uvex Uvision kid

Auch auf die Verarbeitung kommt es an

Was günstige und teurere Modelle unterscheidet, ist nicht nur unbedingt die Sicherheit. Es gibt neben Unterschieden im Äußeren – das bei Babys wohl noch nicht so wichtig ist – auch oft Unterscheide bei der Verarbeitung. So sind günstigere Helme manchmal schlecht verklebt. Auch Innenpolster können ungenügend befestigt sein, was zu Funktions- und Komfortmängeln führen kann. Der Hinweis “Made in Germany” ist laut “Öko-Test” bei Fahrradhelmen häufig ein Indiz für gute Verarbeitung sowie Schadstofffreiheit.

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