Krankenversicherung für ein Baby

Muss ich mein Baby krankenversichern oder nicht? Was habe ich für Möglichkeiten und wo informiere ich mich? Das sind Fragen, die sich frischgebackene Eltern stellen und das mit Recht, denn ihr Neugeborenes soll ja den besten Schutz bekommen.

Wichtig zu wissen ist, dass in Deutschland die Pflicht besteht, sich zu versichern. Ob da eine private oder gesetzliche Krankenversicherung gewählt wird, darf jeder selbst entscheiden. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Versicherung:

  • die gesetzliche Krankenversicherung
  • die private Krankenversicherung
  • Familienversicherung
  • die private Zusatzversicherung

Familienversicherung / gesetzliche Krankenversicherung

baby kinderarzt

Das Baby beim Kinderarzt

Viele Behördengänge fallen kurz nach der Geburt schon an. Die meisten werden in der Regel vom Vater übernommen. Auch der Weg zur Krankenkasse gehört dazu, wenn die Eltern gesetzlich versichert sind, denn ein neugeborenes Baby ist nicht automatisch krankenversichert. Entweder geht man persönlich bei der Krankenkasse vorbei, wenn die Zweigstelle vor Ort ist, ansonsten einfach bei der Krankenkasse anrufen und die Daten des Kindes durchgeben.

Solange bis die Versichertenkarte des Babys verschickt wurde, dürfen die Eltern die Karte der Mutter benutzen. Die ersten Untersuchungen im Krankenhaus werden im Regelfall immer über die Versicherung der Mutter abgerechnet, da diese noch zur Entbindung zählen. Wenn mindestens ein Elternteil gesetzlich versichert ist, wird das Kind in der Versicherung familienversichert. Das ist dann beitragsfrei denn das ist gesetzlich so festgelegt.

Private Krankenversicherung

Sobald die Eltern nicht gesetzlich, sondern privat krankenversichert sind, muss das Neugeborene auch privat versichert werden. Hier ist es dann leider so, dass von Geburt an ein eigener Beitrag für das Baby entrichtet werden muss. Hier gibt es keine Familienversicherung. Es besteht eine Aufnahmepflicht ohne die gängige Gesundheitsprüfung für das Kind, wenn die Eltern schon länger als zwei Monate bei dieser Gesellschaft versichert sind und das Kind den zweiten Lebensmonat noch nicht vollendet hat.

Ab dem zweiten Lebensmonat müssen dann Gesundheitsfragen beantwortet werden. Sollte ein Elternteil privat und der Andere gesetzlich versichert sein, entscheidet das Einkommen, bei welcher Krankenversicherung das Neugeborene versichert wird. Der Elternteil mit dem höheren Einkommen versichert in der Regel das Kind. Auch hier sind Ausnahmen möglich, da eine gesetzliche Krankenversicherung in manchen Fällen vorteilhafter sein kann.

Private Zusatzversicherung

In der privaten Zusatzversicherung können zusätzlich zu den gesetzlichen Leistungen, Kosten abgedeckt werden, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden. Darunter fällt zum Beispiel das Krankenhaustagegeld, die Chefarztbehandlung oder der Zahnersatz. Es gibt noch einige weitere Leistungen, die abgedeckt werden können. Hier verhält es sich gleich, wie bei der privaten Krankenversicherung für jede versicherte Person wird ein Beitrag entrichtet, und in den ersten Lebenswochen wird das Kind ohne Gesundheitskontrolle versichert, jedoch nur für die Leistungen, die die Eltern bereits vor der Geburt selbst versichert haben.

Wichtig ist zum Schluss noch zu berücksichtigen, je eher eine private Versicherung abgeschlossen wird, desto günstiger ist sie. Bei Kindern fällt das sicherlich noch nicht stark ins Gewicht, dennoch gilt: Je älter eine Person ist, desto größer ist das Risiko einer Krankheit und daher erhöhen sich die Beiträge. Die Beiträge steigen aber nicht im gleichen Verhältnis an, wenn man einmal versichert ist.

Sparen für Kinder

Einer der häufigsten Gründe für junge Paare, noch auf Nachwuchs zu verzichten, sind die Finanzen. Kindern will man ab und an etwas gönnen, nicht immer nein sagen müssen – und das kostet ohne Frage Geld. Doch wie sinnvoll ist es wirklich, für Kinder zu sparen? Und wie kann man danach sparen, um den Kleinen den einen oder anderen Wunsch zu ermöglichen, wenn sie da sind?

Sparen für die Geburt

Meistens sind es Frauen, die sich die meisten Gedanken ums Geld machen. Das heißt aber nicht, dass Männer nicht genauso umsichtig jeden Cent zweimal umdrehen, wenn der Nachwuchs endlich zum Thema wird. Genug Geld sparen, um dem Nachwuchs bis zu seinem endgültigen Auszug aus dem Elternhaus zu versorgen, kann man leider gar nicht. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, wenigstens etwas Geld beiseite zu legen und davon beispielsweise die Erstausstattung fürs Baby zu kaufen, denn diese ist eine höhere Investition und man kann sie sich auch nur bedingt aufteilen. Sparen für die Geburt sollte man deswegen auch nicht zu bitterernst nehmen; es reicht, etwas Geld für den Fall der Fälle beiseite zu legen oder sich vom Gesparten hochwertige Babyausstattung zu gönnen, die wirklich gefällt.

Sparformen für Kinder

kind mit sparschwein

Wählen Sie die beste Sparform für Ihre Kinder

Sinnvoller wäre es, angesichts einer baldigen Geburt ein Sparbuch oder eine ähnliche langfristige Geldanlage zu planen. Diese kann das Kind auszahlen lassen, wenn es die Volljährigkeit erreicht – oder auch früher, je nachdem, wofür die Geldanlage ursprünglich gedacht war. Vielleicht wollen sich die Verwandten an dem Vorhaben beteiligen und den Eltern damit ein sinnvolles Geburtsgeschenk machen; dadurch sorgen sie beispielsweise dafür, dass das Geld für den Führerschein oder sogar fürs erste Auto bereits da ist, wenn der Nachwuchs den Wunsch danach äußert. Sollte es einmal wirtschaftlich schwache Zeiten in der Familie geben, kann dieses Geld auch frühzeitig abgehoben und dafür verwendet werden, die Existenz zu sichern – eine weitere wertvolle Sicherheit für Eltern und Paare, die sich zu viele Sorgen ums Geld machen.

Sparen im Alltag

Im Alltag mit den Kleinen muss an allen Ecken gespart werden, auch wenn das Geld der Eltern eigentlich für ein angenehmes Leben reicht. Jede Familie legt gerne mal etwas zurück und schafft sich Sicherheiten, auf die zurückgegriffen werden kann, wenn es dann mal nicht mehr so gut läuft. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Eltern ihren Kindern jeden Wunsch abschlagen sollten und dass sie ihnen gar nichts mehr gönnen dürfen. Beim Spielzeugkauf dürfen sie sich aber trotzdem zweimal überlegen, ob sie das Spielzeug wirklich brauchen und ob die Kleinen nicht auch ohne zurechtkommen würden.
Sinnvolle Anschaffungen sind immer in Ordnung, ab und zu darf es auch einmal etwas Besonderes zu Essen sein. Diejenigen Wünsche, die hohe Ausgaben nach sich ziehen, müssen lediglich nicht zur Regel werden – dann wird die Haushaltskasse auch im Alltag mit den Kleinen stimmen und die Familie mutet sich finanziell nicht mehr zu, als sie stemmen kann.

Alleinerziehend – wie viel Geld bekomme ich nach der Geburt?

Den dicken Bauch hinter sich gelassen, die Geburt physisch einigermaßen überstanden und psychisch noch im Status ‚wird verarbeitet‘, kommt eine Neu-Mama mit dem niedlichen kleinen Bündel auf dem Arm nach Hause.
Gesegnet sind nun die, auf die dort der ebenso von Endorphinen überschüttete Papa wartet, der nicht nur das traute Heim bereits in einen einladenden, vollständig auf das Baby abgestimmten Zustand gebracht hat, sondern auch schon den Papierwust rund um das Thema zu beantragende finanzielle Leistungen vorbereitet hat.

Was nun, wenn man alleinerziehend ist?

alleinerziehende mutter

Eine Alleinerziehende Mutter mit Baby und Kind

Alleinerziehende – ob nun Mama oder Papa – sollten es zunächst nicht versäumen, direkt nach der Geburt die Geburtsurkunde beim zuständigen Standesamt zu beantragen. Bei Fragen zum Ablauf gibt erfahrungsgemäß auch die Entbindungsklinik gerne Auskunft.

In den ersten freien Minuten Daheim heißt es dann: ran an die Anträge! Bestenfalls sind diese schon vor der Geburt gesammelt, nach Zuständigkeit geordnet und soweit ausgefüllt worden wie es möglich war. Ruhig Blut und einen kühlen Kopf bewahren, wenn es mit dem Ausfüllen nicht sofort wie von selbst klappt.

Anträge auf die Seite legen und am nächsten Tag weitermachen! Gegebenenfalls kann man sich auch mit den entsprechenden Stellen telefonisch in Verbindung setzen und wird dann für gewöhnlich sehr freundlich beraten.

Mutterschaftsgeld

Zunächst bekommt man als Mutter für die Dauer von 8 Wochen nach der Geburt weiterhin das Mutterschaftsgeld, welches man bereits seit Beginn des Mutterschutzes (6 Wochen vor dem Entbindungstermin) bekommen hat. Das Mutterschaftsgeld setzt sich zusammen aus der Krankenkassenleistung in Höhe von maximal 13 Euro pro Kalendertag und einem Zuschuss des Arbeitgebers in Höhe der Differenz zwischen dem von der Krankenkasse ausbezahlten Betrags und der Höhe Ihres ehemaligen Gehalts.

Elterngeld

Das Ihnen für einen Zeitraum von längstens 14 Monaten voll zustehende Elterngeld in Höhe von 65 bis maximal 67 Prozent Ihres ehemaligen Nettogehalts ist beim Zentrum für Familie und Soziales Ihres jeweiligen Bundeslands zu beantragen. Anträge können Sie von genannter Behörde erhalten oder sich online selbst heraussuchen und ausdrucken.

Kindergeld

Kindergeld in Höhe von 184,00 Euro je für das erste und zweite Kind, 190,00 Euro für das Dritte und 215,00 Euro für das vierte Kind ist bei der Kindergeldstelle der Familienkasse der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit zu beantragen.

Unterhalt

Der andere Elternteil ist rechtlich zum Kindsunterhalt verpflichtet. Sollte dieser Elternteil seinen Zahlungspflichten nicht oder unregelmäßig nachkommen, so können Sie sich an das für Sie zuständige Jugendamt wenden. Dort kann eine Beistandschaft beantragt werden, welche Sie bei der Durchsetzung Ihrer Rechte qualifiziert unterstützt. So ist es zum Beispiel möglich gerichtlich einen Unterhaltstitel zu erwirken.
Sollte Unterhalt aufgrund der finanziellen Situation des anderen Elternteils nicht geleistet werden können, so kann Unterhaltsvorschuss (UVG) beim Jugendamt beantragt werden. Der Staat springt hierbei für den Unterhaltspflichtigen ein.

Arbeitslosengeld II

Langzeitbezieher von Arbeitslosengeld II haben keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Elterngeld wird in Form des sogenannten Sockelbetrags in Höhe von 300,00 Euro gezahlt, welches bei der Berechnung vom Arbeitslosengeld II anrechnungsfrei verbleibt. Kindergeld und Unterhalt beziehungsweise Unterhaltsvorschuss hingegen werden angerechnet.
Als Alleinerziehende/r erhalten Sie einen Mehrbedarf. Achten Sie in Ihren Bescheiden darauf, dass dieser berücksichtigt wurde.

Kinderzuschlag (KIZ)

Sofern Sie wieder einer Beschäftigung nachgehen ist bei einem eher geringeren Einkommen die Beantragung von Kinderzuschlag bei der Familienkasse möglich. Achten Sie im Vorfeld darauf rechtzeitig bei Ihrem Finanzamt die günstigere Steuerklasse II zu beantragen.

Hilfe beanspruchen

Lassen Sie Unterstützung zu! Die Möglichkeiten hierzu sind vielfältig. Sowohl karitative Vereine (z. B. Donum Vitae, Caritas), als auch staatliche Einrichtung (z. B. Jugendämter, Außensprechtage der Elterngeldstellen) sind heutzutage sehr daran interessiert, alleinerziehenden Elternteilen so gut es geht unter die Arme zu greifen und sie nicht hängen zu lassen. Denken Sie auch daran, dass auch Familien mit einem Elternteil Anspruch auf Familienversicherungen haben. Dabei können Prämien gespart werden, da man die Kinder mitversichert.

Familienversicherungen für Eltern und Kinder

Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihre Angestellten mit Arbeitsantritt automatisch zu versichern. Wer dagegen verstößt, macht sich strafbar. Die Angehörigen der Angestellten profitieren allerdings nicht von diesem Gesetz, d.h. Kinder und Personen ohne Dienstverhältnis, wie z.B. Hausfrauen, sind nicht versichert. Das kann im Ernstfall zu finanziellen Belastungen führen. Deshalb sollte es für jede Familie selbstverständlich sein, eine Familienversicherung abzuschließen.

Vorsorgen für den Ernstfall

familie

Gerade junge Familien sollten auch an die wichtigsten Versicherungen denken

Das Kind sitzt vergnügt auf der Schaukel und möchte wagemutig abspringen, fällt aber hin und bricht sich den Arm. Die Mutter ist einen Moment unachtsam und schneidet sich mit dem scharfen Messer den Finger ab.

All das sind Szenarien, die man sich nicht gerne vorstellt, die aber im Alltag schnell passiert sind. Doch was tun, wenn die Familienmitglieder nicht versichert sind? Wer kommt neben den persönlichen Schmerzen für die Kosten auf?

Diese können nämlich erheblich sein und eine Haushaltskasse, gerade wenn sie von einem Alleinverdiener aufgefüllt wird, stark belasten. Bei schwere Verletzungen mit Krankenhausaufenthalten und im schlimmsten Fall sogar Reha-Therapien ist es sogar möglich, dass für die Behandlungskosten Schulden gemacht werden müssen.

Mit der Familienversicherung vollständig versichert

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Ein gebrochener Fuss ist schnell verheilt

Bei Familienversicherungen handelt es sich um private Zusatzversicherungen, bei denen zwei und mehr Familienmitglieder, die in dem selben Haushalt leben gemeinsam versichert sind. Die bekanntesten Formen von Familienversicherungen sind die private Familienunfallversicherung und die private Familienkrankenversicherung. Der Abschluss einer Familienversicherung sollte selbstverständlich sein, da nicht nur alle Mitglieder versichert sind, sondern auch die teilweise lückenhafte gesetzliche Versicherung ergänzt wird, sodass der Schutz ganzheitlich greift.

Bei der gesetzlichen Unfallversicherung ist man z.B. nur im Falle von Arbeitsunfällen oder Unfällen auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeit sowie von berufsbedingten Krankheiten versichert, wobei keine Teilschäden gelten gemacht werden können. Eine private Familienunfallversicherung haftet sowohl bei dem Versicherungsnehmer als auch bei allen weiteren eingetragenen Personen nicht nur bei Arbeitsunfällen, sondern auch bei Unfällen in der Freizeit. Wenn man bedenkt, wie hoch die Kosten für Behandlungen oder bei möglichen Spätfolgen sein können, ist eine private Familienversicherung unverzichtbar.

Versicherungsschutz für alle Familienmitglieder

Bei einer Familienversicherung sind alle Familienmitglieder ein eine einzige Police eingeschlossen. Für einen geringen finanziellen und zeitlichen Mehraufwand kann man sich somit den Papierkrieg für Einzelpolicen sparen. Außerdem kommt eine Familienversicherung im Vergleich zum Abschluss von Versicherungen für jeden Einzelnen letzten Endes günstiger. Dadurch, dass sich auch die Versicherung einiges an Arbeit und Zeit spart, wird bei einer Familienversicherung ab drei Personen üblicherweise auch ein Rabatt gewährt.

Private Familienunfallversicherung

Die Familienunfallversicherung deck alle Leistungen, die auch eine einfache private Unfallversicherung deckt, nur eben für alle eingetragenen Familienmitglieder gleichermaßen. Sie übernimmt Teilschäden, und zahlt je nach vertraglicher Vereinbarung auch

  • Invaliditätsleistungen
  • Krankenhausgeld
  • Übergangsgeld während der Rehabilitation
  • kosmetische Operationen

Für Familien mit Kindern sind der Schutz der Kinder im Schulalter oder im Studium vor Schäden, die während der Ausbildung entstehen, sowie die Übernahme der Übernachtungskosten im Krankenhaus, wenn die Eltern bei ihren Kindern bleiben wollen, sehr gewichtige Argumente.

Die Qual der Wahl bei der Familienunfallversicherung

kind unfall

Ein Unfall im Haushalt ist schnell passiert

Zahlreiche Online-Anbieter von Familienunfallversicherungen verunsichern mehr, als dass sie als Vorteil gesehen werden. Als Laie ist es kaum möglich, das Angebot zu sichten und einen Überblick zu gewinnen. Zu unterschiedlich sind die Konditionen und Leistungen.

Im Internet gibt es einige Online-Plattformen, auf denen man nach Eingabe der Daten von sich und der zu versichernden Familienmitglieder einige Angebote direkt gegenübergestellt bekommt. Zu bedenken ist allerdings, dass Tarifrechner zwar Auskunft über die besten Tarife in finanzieller Hinsicht geben, dabei aber nicht berücksichtigen, welche Versicherung für die Familie die besten sonstigen Konditionen und Leistungen bereitstellt.

Außerdem ist es hilfreich, auf den zahlreichen Foren für Eltern die ständig laufenden Diskussionen rund um das Versichern von Ehepartner und Kind zu verfolgen.

Eine weitere hilfreiche Stütze bei der Wahl sind offiziell anerkannte Tester wie z.B. Stiftung Warentest, ADAC oder Ökotest, welche die angebotenen Policen auf Herz und Nieren prüfen. Bei den Kunden und auch in den Tests haben sich u.a. folgende Online-Unfallversicherungen bewährt:

  • HUK24
  • Asstel
  • CosmosDirekt
  • Europa Unfallversicherung

Die HUK24 garantiert eine Leistung bereits ab 1% Invalidität sowie ab einem Invaliditätsgrad von 50% eine Rentenleistung. Stirbt ein Familienmitglied, erfolgt die Auszahlung einer Kapitalleistung.Außerdem werden auch Infektionen, Vergiftungen, kosmetische Operationen bis 10.000 € und sonstige Serviceleistungen wie z.B. Such- und Bergungseinsätze übernommen. Mit jugendlichen Kindern im Haushalt ist es sicher nicht uninteressant, dass auch Unfälle durch Fahren eines Wagens ohne Fahrerlaubnis im Alter unter 18 Jahren bei der HUK4 versichert sind.

Asstel bietet bei täglichem Kündigungsrecht den finanziellen Schutz vor Insektenstichen und -bissen wie z.B. Zecken und Infektionen sowie die Kosten für Schäden bei Schutzimpfungen. Außerdem werden u.a. auch die Behandlungskosten bei Sonnenbrand, Bewusstseinsstörungen bei Trunkenheit bis 1,1 Promille oder durch Medikamente, Vergiftungen etc. übernommen.

Für das zweite und jedes weitere zu versichernde Kind gewährt CosmosDirekt 25% Rabatt. Außerdem werden 25% Mehrleistung bei Unfällen in einem bei CosmosDirekt versicherten PKW gewährt. Kinder erhalten im Versicherungsfall ein Genesungsgeld von 10 € pro Tag, 150.000 € bei Vollinvalidität sowie eine lebenslange monatliche Unfallrente von 500 € pro Monat.

Auch die Europa Unfallversicherung bietet eine lebenslange monatliche Unfall-Rente für alle Versicherten sowie hohe Kapitalleistungen bei Invalidität. Daneben sind auch Unfälle durch Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie Medikamenteneinnahme versichert. Außerdem wird das Umknicken des Fußes, was vor allem Eltern von fußballspielenden Kindern kennen, auch als Unfall behandelt.Ein besonderer Service für Familien ist die beitragsfreie Mitversicherung von Rooming-in-Leistungen für Kinder.

Private Familienkrankenversicherung

Eine gesetzliche Krankenversicherung übernimmt lediglich alle notwendigen Basisleistungen, wie z.B. die Kosten für:

  • Medikamente
  • Zahnarztbesuche und -behandlungen
  • Krankenhausaufenthalte
  • Kur und Genesung
  • Mutter-Kind-Pass
  • Schutzimpfungen
  • Vorsorgeuntersuchungen

Spätesten bei ernsteren Erkrankungen oder bei der ersten Schwangerschaft stellen viele Versicherte aber fest, dass die gesetzliche Versicherung nicht ausreicht. Als schwangere Frau möchte man sich z.B. seinen Frauenarzt selbst auswählen können, ohne darauf achten zu müssen, dass es sich um einen Kassenarzt hält oder für das Kind möchte man sich Plomben aus Keramik leisten können. Mit einer privaten Familienkrankenversicherung werden auch solche Sonderwünsche finanziell möglich.

Ein Sonderfall können getrennte Versicherungen von zwei Ehepartnern sein. Oft kann hier gewählt werden wo man das Kind mitversichern will. Mehr Informationen auf: http://www.krankenkassen.net/private-krankenversicherung/ehepartner-pkv-gkv.html

Besonderheiten der Familienkrankenversicherung

kranke familie

Oft werden die Familienmitglieder zur selben Zeit krank

Wenn man beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung bestimmte Aspekte absichtlich verschwiegen hat, wie z.B. eine Vorerkrankung oder die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, kann die Versicherung im Bedarfsfall die Leistungen verweigern und den Vertrag kündigen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, den Antrag wahrheitsgemäß auszufüllen.

Die Tarife für Familienkrankenversicherungen errechnen sich aus dem Alter der zu versichernden Personen, dem Geschlecht, der Berufsgruppe der Eltern, der gesundheitlichen Vorgeschichte etc. Mitversichert werden können neben Ehepartner und Kindern auch gesetzlich eingetragene Lebenspartner, Stiefkinder, Großeltern und Enkelkinder, sofern alle beteiligten Personen im selben Haushalt leben.

Eine private Familienkrankenversicherung übernimmt u.a. folgende angenehme Sonderleistungen:

  • Kosten für Privatärzte
  • Unterbringung in der Sonderklasse bei einem notwendigen Krankenhausaufenthalt
  • freie Wahl der Klinik sowie des Arztes bzw. Chirurgen bei stationären Behandlungen
  • Kosten für Zahnersatz, Regulierungen, Zahnextraktionen usw.
  • Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen
  • Begleitkosten für Elternteile
  • Behandlungen durch alternative Medizin
  • günstigere Tarife für Kinder, wenn sie sich später bei der selben Versicherung wieder versichern

Spezielle Angebote für Familien

Abgesehen von den klassischen, sehr beliebten Versicherungsunternehmen wie z.B.:

  • Allianz
  • Arag
  • DKV
  • Hanse Merkur
  • Barmenia

gibt es auch Versicherungen, die sich generell auf Familien spezialisiert haben. Ein Beispiel dafür ist die Deutsche Familienversicherung.

Die Deutsche Familienversicherung bietet alle möglichen privaten Zusatzversicherungen wie z.B. eine Haftpflichtversicherung oder eine Rechtsschutzversicherung als Gesamtpaket für Familien an. Außerdem können auch Kombinationen aus den wichtigsten Einzelversicherungen zusammengestellt werden. Gerade bei Unfällen oder Schäden durch Schutzimpfungen ist es sehr hilfreich, wenn das betroffene Familienmitglied zugleich auch eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat.

Investierte Zeit, die sich bezahlt macht

kinder spielen

Mit einer Familienversicherung sind alle Kinder geschützt

Das Finden der passenden Familienversicherung ist über das Internet zugegebenermaßen nicht gerade leicht. Zu viele Online-Anbieter bieten zu viele verschiedene Versicherungsmodelle an. Die zahlreichen Vergleichsportale und Erfahrungsberichte im Internet lassen einen bei der Suche aber nicht allein. Außerdem läuft man nicht Gefahr, von einem überzeugenden Versicherungsmakler mit Versprechungen gelockt wird, und dabei das eigentliche Ziel aus den Augen verliert. Die Fakten alleine müssen im Online-Vergleich für sich sprechen.

Die Entscheidung für eine Familienunfallversicherung erfordert vor allem Eines: Viel Zeit und Geduld. Sie sollten jedes noch so verlockende Angebot genauestens prüfen und abwägen und ich nicht davor scheuen, bei Fragen die Hotlines der Online-Versicherungen anzurufen. Viele Anbieter stellen auch die Möglichkeit eines Live-Chats bereit.

Mehr Auswahl und Flexibilität bei Online-Familienversicherungen

Es lohnt sich in jedem Fall, sich im Internet auf die Suche nach einer Online-Familienversicherung zu machen. Zwar ist das Angebot auf den ersten Blick unüberschaubarer, dafür ist es aber vielfältiger, da Sie nicht an eine Versicherung in ihrer Nähe gebunden sind. So kann man im günstigsten Fall von besseren Konditionen und niedrigeren Tarifen profitieren, und sich sein persönlich ideales Paket selbst zusammenstellen.

Hat man das richtige Modell für sich gefunden, ist die Abwicklung sehr einfach, unkompliziert und wesentlich weniger bürokratisch. Mit einer einzigen Versicherungspolice für die ganze Familie hat man alles gemeinsam gebündelt, sodass man nicht Gefahr läuft, ein Familienmitglied zu vernachlässigen oder gar einen wichtigen Versicherungsaspekt zu vergessen, was bei mehreren Familienmitgliedern durchaus passieren kann. Immerhin geht es um das Wohl Ihrer Familie, und da ist nur das Beste gut genug!

Geld für Enkel anlegen

Wenn Kinder volljährig werden, haben sie nicht selten doppelt Grund zur Freude. Sie dürfen nun tun und lassen, was sie wollen, können sich aber auch das Sparbuch auszahlen lassen, das die Großeltern für sie angelegt haben. In der Zwischenzeit hat sich dort einiges Geld angesammelt, das ihnen jetzt zur Verfügung steht. Geld für die Enkel anzulegen, ist längst eine Tradition unter Großeltern geworden, die den Eltern zur Geburt und natürlich auch dem Kind ein Geschenk machen möchten, von dem alle wirklich etwas haben.

Die richtige Geldanlage für das Kind

grosseltern mit enkel

Schon früh für die Enkel Geld sicher anlegen

Geldanlagen gibt es viele. Wenn die Großeltern für ihre Enkel Geld anlegen (es können natürlich auch die Eltern sein), dann sollte es eine langfristige Geldanlage mit möglichst hohen Zinsen sein. Häufig wird direkt nach der Geburt ein Geldbetrag angelegt und die Geldanlage besitzt eine Laufzeit von 18 Jahren. Sie kann je nach Bank und Angebot auch kürzer oder länger angelegt sein.

Am beliebtesten sind immer noch Sparbücher. Sie lassen eine so vergleichsweise lange Laufzeit zu und ermöglichen es vorher nur unter bestimmten Umständen, auf das Geld zuzugreifen, sodass die Versuchung gar nicht so groß ist, es sich vorzeitig holen zu wollen.

Dennoch sollten sich Eltern und Großeltern bei der Bank zur richtigen Geldanlage beraten lassen, bevor sie voreilige Schlüsse ziehen; der Anlageberater wird ihnen genau sagen können, welche Geldanlageform zu ihren Wünschen und Bedürfnissen passt.

Wann lohnen sich Geldanlagen für die Enkel?

Eine Geldanlage zahlt sich nur ab einer gewissen Höhe aus, die aber je nach Zinsen, Laufzeit und Anlageform sehr unterschiedlich ausfällt. Wird für die Enkel Geld eingezahlt, kann es sich theoretisch um jede Höhe handeln, denn im Laufe der Jahre summieren sich die Zinserträge und machen daraus einen stattlichen Betrag. Einige hundert Euro sollten es aber doch mindestens sein, andernfalls wären die Zinserträge und der Vermögensaufbau nicht wirklich effektiv. Je höher die Anlagesumme, desto schöner ist das natürlich, denn dann werden auch die Zinsen deutlich attraktiver und der angelegte Geldbetrag mehrt sich immer mehr.

Die Großeltern brauchen Überredung?

Ein Geschenk zur Geburt eines Kindes ist gar nicht unüblich und dient dem Kindeswohl. Seltener werden auch die Eltern beschenkt, doch das muss auch nicht immer sein – sie freuen sich wohl am meisten über Absicherung für ihr Neugeborenes. Manchmal aber kommen die Großeltern gar nicht von alleine auf die Idee, eine Geldanlage für ihre neugeborenen Enkel zu schaffen. Die Eltern des Kindes dürfen sie natürlich gerne darauf ansprechen, sollten sich dafür aber auch den richtigen Zeitpunkt aussuchen.

Wichtig ist es, zu kommunizieren, dass es sich lediglich um einen Wunsch handelt; am besten wendet sich jeder dabei an die jeweils eigenen Eltern. Vielleicht wollen die Großeltern auch zusammenlegen, um dem Neugeborenen in einigen Jahren eine echte Freude zu machen. Außerdem sollte man vorher vereinbaren, wer nach der Eröffnung die regelmäßigen Einzahlungen übernimmt und wann diese erfolgen. Manche Großeltern zahlen für einige Zeit jeden Monat etwas ein, andere jeweils nur zum Geburtstag des Kindes, bis sie ihm selbst ein Geschenk machen wollen. Um Streit zu vermeiden, sollte das vorher abgesprochen werden.

Ein Sparbuch zur Geburt schenken

Sobald das erste Kind oder Enkelkind auf der Welt ist, will das neue Familienmitglied beschützt und versorgt werden. Dies betrifft nicht nur Dinge des Alltags wie z.B. Nahrung, Kleidung und Zuwendung, sondern auch die finanzielle Absicherung. Vor allem bei Großeltern ist es deshalb sehr beliebt, ihren Enkelkindern zur Geburt ein Sparbuch zu schenken, um ihnen damit später den Einstieg in die Unabhängigkeit zu erleichtern.

Das erste Taschengeld des Babys

ein schlafendes neugeborenesJe nachdem, welche Voraussetzungen die Eltern oder Großeltern mit sich bringen, werden die verschiedensten Formen von Sparbüchern gewählt. Ob nun etwa ein einmaliger Betrag eingezahlt wird, regelmäßig kleinere Summen eingezahlt werden oder je nach Gelegenheit Geld auf das Sparbuch kommt, hängt in erster Linie natürlich von der aktuellen finanziellen Situation des Geldgebers sowie von der Regelmäßigkeit seiner Einnahmen ab.

Wenn z.B. die Großeltern in absehbarer Zeit in Pension gehen werden, müssen sie dies bei einem Dauerauftrag natürlich berücksichtigen. In der Pension hat man bekanntlich meist weniger Geld zur Verfügung und muss finanziell etwas zurücktreten.

Dauerauftrag oder Einmalzahlung – Die Entscheidung ist nicht leicht

Jede der verschiedenen Möglichkeiten, ein Sparbuch für das Kind oder Enkelkind anzulegen, hat seine Vor- und Nachteile. Meist können die Eltern bzw. Großeltern natürlich auf genügend eigene Erfahrungen zurückblicken, um sich für die am besten geeignete und sympathischste Anlageform zu entscheiden.

Dennoch sollten gerade in Hinblick auf die Langfristigkeit eines Sparbuchs alle Möglichkeiten miteinander verglichen werden. Die beliebtesten Formen sind:

  • Das klassische Sparbuch mit einmaliger Einlage
  • Das Sparbuch mit regelmäßigen Einzahlungen
  • Das Kapitalsparbuch
  • Der Sparbrief

Geld als Willkommensgeschenk für das neue Familienmitglied

grosselternNatürlich kann ein Baby mit einem Sparbuch noch nicht viel anfangen. Für die Eltern ist es hingegen aber sehr wichtig, ihr Kind bereits bei der Geburt zumindest für einen längeren Zeitraum finanziell abgesichert zu wissen. Auch für die Großeltern ist es ein sehr feierlicher Moment, wenn sie den frischgebackenen Eltern ein Sparbuch für ihr Enkelkind überreichen können, um damit zu zeigen, dass sie das junge Glück unterstützen werden.

Meist sehen die Großeltern den Zweck eines Sparbuchs darin, die Ausbildung der Enkelkinder zu finanzieren. Ein Sparbuch ist aber sowohl bei Eltern als auch bei Großeltern auch ein beliebtes Geschenk zum 18. Geburtstag.

Für gewöhnlich wird gleich nach der Geburt ein größerer Betrag auf das Sparbuch eingezahlt, damit sich dieses beständig vermehren kann.

Vorteile: Der Vorteil eines ungebundenen Sparbuchs ist, dass jederzeit Geld eingezahlt und auch abgehoben werden kann. Gerade wenn das Geld für die Ausbildung des Kindes bestimmt ist, kann dies oftmals sehr hilfreich sein.

Nachteile: Ungebundene Sparbücher haben allerdings auch ihre Nachteile. Aufgrund der fehlenden Bindung kann die Bank meist keinen besonders guten Zinssatz anbieten. Aktuell sind selbst Zinsen über 1% recht selten. Der Zinssatz ist nicht fest, d.h. er ist ständigen Schwankungen unterworfen. Im schlimmsten Fall kann der Zinssatz sogar niedriger als die Inflationsrate sein.

Das Vermögen wächst mit dem Kind

Frisch gebackene Eltern verfügen eher selten über größere Kapitalmengen. Meist wurde gerade ein Haus gebaut, dann braucht man ein familientaugliches Auto und die Grundausstattung für das Kind verschlingt auch einiges an Geld. Deshalb wird oftmals die Entscheidung getroffen, einen Dauerauftrag einzurichten bzw. regelmäßig kleinere Summen an Bargeld einzuzahlen. Auch Großeltern, die bereits ein fest geregeltes Leben führen und deren Zukunftsplanung bereits feststeht, entscheiden sich gerne für regelmäßige statt einmalige Einzahlungen.

Vorteile: Bei regelmäßigen Zahlungen von kleineren Beträgen wird das eigene Konto für den Moment natürlich weniger gravierend belastet. Vor allem für junge Eltern fällt das Einzahlen dadurch leichter. Außerdem kann jederzeit zusätzlich zum festen Betrag noch mehr Geld auf das Sparbuch angelegt werden.

Nachteile: Ein Dauerauftrag birgt immer auch ein gewisses Risiko. Ungeplante finanzielle Ausgaben in der Zukunft können zu Engpässen führen, so dass die monatliche Einzahlung auf das Sparbuch zur Belastung werden kann. Beim Einrichten des Auftrags sollte man deshalb unbedingt klären, wie lange der Auftrag laufen soll und ob eventuelle Zahlungspausen möglich sind.

Eine feste Grundlage, die sich beständig vermehrt

geld für das babyDas Kapitalsparbuch bringt bei den klassischen Formen von Sparbüchern die besten Zinsen. Der Grund dafür ist die feste Bindung, die individuell bestimmt werden kann, meist aber für ca. 6 Jahre gewählt wird, mit Option auf Verlängerung.

Die Zinsen für das Kapitalsparbuch werden üblicherweise beim Einrichten des Sparbuchs vereinbart, sie können für die gesamte Dauer gleichbleibend oder steigend gestaffelt sein. Die Konditionen von Kapitalsparbüchern bzw. Vermögenssparbüchern sind je nach Bank, Laufzeit und Höhe des Betrages recht unterschiedlich, weshalb es sich lohnt, sich verschiedene Angebote von mehreren Banken einzuholen.

Vorteile: Der ausschlaggebende Vorteil von Kapitalsparbüchern bzw. Vermögenssparbüchern ist natürlich der bessere Zinssatz. Je nach Laufzeit und Betrag können bis zu 4% gewährt werden. Das angelegte Kapital kann somit erheblich an Wert zulegen.

Nachteile: Dadurch, dass das Kapitalsparbuch gebunden ist, ist das vorzeitige Abheben von Geld mit Verlusten verbunden, da die besseren Zinssätze in diesem Fall entfallen. Bei einem Vermögenssparbuch handelt es sich also um Kapital, das dem Inhaber des Sparbuchs erst nach Ablauf der Laufzeit zur Verfügung steht, wodurch er weniger flexibel ist. Außerdem sind Mindesteinlagen gefordert

Der Sparbrief als Geschenk zur Geburt

Ein Sparbrief wird zu den aktuell gültigen Konditionen von einer Bank gekauft. Die Bank stellt dem Kunden eine Urkunde aus, auf der neben der Laufzeit, die zwischen einem und zehn Jahren liegen kann, z.B. auch der Zinssatz festgehalten wird. Dieser kann von der Bank während der Laufzeit nicht mehr verändert werden. Beim Sparbrief gibt es zwei Möglichkeiten, wie mit den anfallenden Zinsen verfahren wird:

  • Die Zinsansammlung: Dabei werden die jährlichen Zinsen bis zum Ende der Laufzeit angesammelt und dann ausgezahlt.
  • Der ausschüttende Sparbrief: Dabei werden die Zinsen während der Laufzeit jährlich oder vierteljährlich ausgeschüttet. Am Ende der Laufzeit erhält der Kunde den ursprünglich eingezahlten Betrag.

Vor allem in Deutschland ist der Sparbrief eine beliebte Form, Geld für die Kinder oder Enkelkinder zur Seite zu legen.

Vorteile: Ein Sparbrief ist durch den festen Zinssatz kalkulierbar. Wenn der Zinssatz zum Zeitpunkt des Verkaufs hoch ist, kann man erheblich höhere Zinserträge als bei einem klassischen Sparbuch einstreichen.

Nachteile: Ein Sparbrief lohnt sich nur, wenn der aktuelle Zinssatz hoch ist. Sollte er zur Zeit des Verkaufs nämlich niedrig sein, während der Laufzeit aber steigen, wird der vertraglich festgelegte Zinssatz nicht angepasst.

Heute modern, in Zukunft alltäglich

Eltern und Großeltern sollten nicht nur die klassischen Sparbuch-Arten in Betracht ziehen. Das Internet ist zu einem so wichtigen und alltäglichen Werkzeug geworden, was in 20 Jahren bestimmt auch noch so sein wird, wobei es mit ziemlicher Sicherheit sogar noch an Bedeutung gewinnen wird. Das Kind wird in Zukunft den Großteil seiner finanziellen Geschäfte wahrscheinlich über das Internet abwickeln. Deshalb wird es sich garantiert auch über die Online-Variante eines Sparbuchs freuen.

Eines ist sicher: Das Direktsparen ist die Zukunft der Sparbücher.

Das Direktsparen wird vollständig über das Internet abgewickelt, es besteht kein persönlicher Kontakt zwischen der Bank und dem Kunden. Der Kunde kann sein Sparbuch dadurch auch bei einer Bank anlegen, die in seiner Nähe keine Filiale hat.

Vorteile: Beim Direktsparen werden wesentlich bessere Zinssätze geboten. Der Kunde profitiert auf diese Weise davon, dass das Personal und die Kosten für die Räumlichkeiten beim Bereitstellen einer Filiale eingespart werden können. Ohne Bindung liegen die Zinssätze in der Höhe von Zinsen bei Sparbüchern mit langfristiger Laufzeit.

Nachteile: Der fehlende persönliche Kontakt kann als Nachteil des Direktsparens betrachtet werden. Der Kunde muss der Bank quasi blind vertrauen. Außerdem sind beim Direktsparen aktuell keine Barabhebungen möglich.

Achtung! Langfristige Verpflichtungen

Egal, welche Form eines Sparbuchs oder einer Geldanlage Sie für Ihr Kind oder Enkelkind wählen, Sie müssen unbedingt dabei beachten, dass Sie dabei eine langfristige Verpflichtung eingehen. Sie sollten deshalb nur dann Geld für das Kind zur Seite legen, wenn Sie ganz sicher sein können, dass sie darauf langfristig verzichten können. Bringen Sie sich zum Wohle des neuen Familienmitglieds nicht selbst in finanzielle Schwierigkeiten.

Immerhin ist es eindeutig nicht zweckmäßig, wenn Ihr Kind oder Enkelkind Ihnen später finanziell unter die Arme greifen muss, da Sie für das Kind Schulden aufgenommen haben. Das ist zwar eine paradoxe Vorstellung, ist in der Realität aber leider schon öfters vorgekommen.

Sparbücher für den Nachwuchs online vergleichen

schwangere mutter mit babyEs ist zugegeben nicht leicht, sich für eine bestimmte Anlageform zu entscheiden. Vor allem dadurch, dass sie sehr langfristig ist, kann aktuell oftmals nicht genau eingeschätzt werden, welche Art von Sparbuch sich in Zukunft am meisten rentieren wird. Gesetzliche Veränderungen und neue Optionen ändern den Finanzmarkt ständig.

Um jetzt eine Entscheidung zu treffen, sollten die Möglichkeiten deshalb gründlich miteinander verglichen werden. Dass das bei dem aktuellen Angebot nicht leicht ist, liegt auf der Hand. Im Internet gibt es aber einige Vergleichsportale (wir haben einen sehr guten Vergleich auf http://www.sparbuch.info gefunden) , die speziell die verschiedenen Konditionen bei Sparbüchern für Kinder oder Enkel unter Berücksichtigung der Prognosen für die Zukunft miteinander vergleichen. Außerdem gibt es viele Foren, in denen Eltern und Großeltern dieses Thema diskutieren.

Egal, für welche Variante eines Sparbuchs Sie sich entscheiden, sicher ist, dass das Kind oder Enkelkind Ihnen dafür dankbar sein wird. Spätestens beim Kauf des ersten Autos oder beim Einzug in die eigene Wohnung muss dem Kind garantiert finanziell unter die Arme gegriffen werden. Und für die Eltern oder Großeltern ist es ein großartiges Gefühl, ihren Schützlingen das Leben ein wenig leichter machen zu können und ihnen einige Sorgen zu ersparen.