Kinderwagen für Babys im Test der Stiftung Warentest

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Die Kinderwagen sind vor vielen Jahren aus den Stubenwagen entstanden. Heute bieten die Fortbewegungsmittel jedoch nicht nur den Babys Komfort, sondern auch den Eltern. Mit der Zeit entwickelten sich aus den Kinderwagen für Babys kleine Hightech-Geräte, welche je nach Marke und Modell schon recht teuer werden können.

Kinderwagen für Babys – Stiftung Warentest warnt

Der aktuellste Test von Stiftung Warentest kommt aus dem Jahr 2009. Hier nahmen die Tester 14 Kinderwagen unter die Lupe, welche zwischen 249€-910€ kosteten. Das Resultat war allerdings verheerend: kein Kinderwagen für Babys war schadstofffrei oder wirklich kindgerecht. Das Gegenteil war sogar der Fall. Stiftung Warentest fand in 10 von den 14 getesteten Objekten schädliche Phthalate, welche in Griffen, Gurten, Bezügen und Regenhauben vorhanden waren. Diese kritische Substanz ist krebserregend und kann mitunter die Fortpflanzung gefährden. Neben der Schadstoffbelastung fiel weiterhin auf, dass die meisten Wagen einfach zu wenig für kindliche Bedürfnisse ausgelegt waren. Die Sitze waren oftmals zu klein oder zu schmal – für größere Kinder ein entschiedener Nachteil. Außerdem waren oftmals die Lehnen zu niedrig, die Tragetasche zu kurz oder Regenschutze einfach nicht dicht.

Welche Kinderwagen für Babys fielen nicht durch?

Die meisten Kinderwagen erhielten die Note ungenügend. Nur ein paar Wagen bekamen das Prädikat „befriedigend“. Hierzu gehörten mitunter der Cameleon von Bugaboo und der Teutonia Mistral S.

Bugaboo Cameleon

Neben dem Teutonia konnte Bugaboo mit dem Modell Cameleon einigermaßen punkten. Ein Vorteil ist, dass dieser Kinderwagen nicht sonderlich schwer ist und sich leicht lenken lässt. Somit sind auch Bordsteinkanten kein Hindernis und ein Zusammenklappen im Nu möglich. Nachteile: Im Kinderbereich wurden vermehrt Weichmacher (Phthalate) ausgemacht, außerdem war es das teuerste Modell, welches mit 910€ zu Buche schlägt. Die Erstmontage ist zeitaufwendig, das Lösen der Handbremse schwierig. Daher die Note von Stiftung Warentest: 3,2.

Teutonia Mistral S

Das Model Mistral S von Teutonia ist zwar solide, dafür aber kein Leichtgewicht. Im Gegensatz zum Bugaboo sieht es hier mit kindgerechter Gestaltung schlechter aus. Die Handhabung und der Schadstoffalarm tun ihr Weiteres. Das Lösen der Handbremse löst Quetschungen aus, das Zusammenklappen ist ein Krampfakt. Der Mistral S erhielt die gleiche Bewertung wie der Bugaboo – Kostenpunkt liegt hier bei 550€.

Zekiwa Alu-Cross

Der Alu-Cross von Zekiwa erhielt als letztes Modell bei diesem Test die Note „befriedigend“ (3,3). Mit einem Preis von ungefähr 280€ ist dieser Kinderwagen zwar günstiger, aber auch deutlich schwerer. Die Tragetasche ist recht klein, der Sitz auch nicht kindgerecht. Auf Waldböden lässt sich der Kinderwagen für Babys gut fahren, da die Vorderräder schwenkbar sind. Insgesamt fällt diese Beurteilung recht nüchtern aus. Eltern, die sich beim Kauf eines Kinderwagens sicher sein möchten, wenden sich am besten an einen Fachverkäufer für diesen Bereich.

Mehr zu den verschiedenen Kinderwagen-Tests finden Sie unter: http://www.kinderwagentest24.de/

Ein Stirnband für das Baby

Im Fachhandel gibt es jede Menge nützliche Accessoires für das Baby: Werdende Eltern können sich schon vor der Geburt ihres Nachwuchses mit allem eindecken, was für den Alltag wichtig ist. Ein besonders wichtiger Punkt dabei ist der Schutz vor Kälte und Wind, denn die Kleinen sind noch viel empfindlicher als Erwachsene. Vor allem im Winter müssen Babys von Kopf bis Fuß warm eingepackt werden, wenn es nach draußen geht.

Ohrenschutz nicht vergessen!

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Das Stirnband ist eine sinnvolle Kopfbedeckung für Babys – Foto: © Anatoliy Samara – Fotolia.com

Zur Winterausrüstung für das Baby gehört in jedem Fall ein guter Ohrenschutz. Kaufen Sie ein Babymützchen in der passenden Größe und achten Sie darauf, dass dieses bis über die Ohren reicht. Säuglinge können schnell eine schmerzhafte Ohrenentzündung bekommen! Auch wenn die Temperaturen milder werden und Erwachsene längst keine Mütze mehr tragen, sollten Sie die Ohren Ihres kleinen Kindes weiter schützen. Eine gute Alternative zur Mütze ist das Stirnband, wenn zum Beispiel in Frühling recht angenehme Temperaturen herrschen, aber noch immer ein kühler Wind weht. Ein Baby-Stirnband schützt die Ohren, kann aber gegenüber einer Mütze unnötiges Schwitzen an wärmeren Tagen vermeiden.

Ohren schützen auf dem Fahrradsitz

Ältere Baby, die bereits stabil sitzen können, dürfen schon auf dem Fahrradsitz transportiert werden, jedoch immer mit Helm! Auf dem Fahrrad kann ein kräftiger Fahrtwind wehen, sodass auch hier ein guter Ohrenschutz nötig ist. Mütze und Fahrradhelm passen allerdings nicht immer gut aufeinander, auch in dieser Situation kommmt ein Stirnband sehr gelegen: Es verläuft unter dem Helmrand her, sodass es keine Probleme mit dem Sitz des Kopfschutzes gibt – und hält die Babyohren schön warm. Für den Sommer bietet sich ein leichtes Stirnband aus Baumwolle an, für die kalte Jahreszeit gibt es breite Stirnbänder aus wärmendem Flies.

Baby-Stirnband als schickes Accessoire

Viele Babys sehen richtig süß mit ihrem Stirnband aus, vor allem dann, wenn die Eltern es nicht nur als nützlichen Ohrenwärmer, sondern als modisches Accessoire erworben haben. Farben und Muster der Baby-Stirnbänder sind vielfältig, man kann sie gut auf die übrige Kleidung abstimmen. Einige Anbieter führen auch personalisierte Stirnbänder mit Namenszügen – so geht Ihr Stirnband in der Kinderkrippe nicht verloren. Natürlich unterscheiden sich auch die Qualitäten der Stirnbänder, ebenso wie die Preise. Man kann einen günstigen Dreierpack mit verschiedenen Farben erwerben, sodass zu jeder Jacke ein passendes Accessoires bereitliegt. Oder die Eltern kaufen die teure Luxusversion in niedlichem Design: ein echter Hingucker!

Wärmende Accessoires für Ihr Baby

Denken Sie für die kalte Jahreszeit an folgende Kleidungsstücke, damit Ihr Baby nicht friert:

  • Mütze mit Ohrenschutz
  • Schal / Halstuch
  • Stirnband
  • Schnee-Overall
  • Handschuhe mit Gummizug
  • Langarmbodys
  • wärmende Strumpfhosen
  • Winterschlafsack
  • dicke Socken / Lammfellschühchen

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Erstausstattung für das Baby

Wenn ein Baby erwartet wird, müssen viele Kaufentscheidungen rund um das Thema Erstausstattung Baby getroffen werden. Der Handel macht es werdenden Müttern nicht einfach: Es ist oft unglaublich schwierig, aus dem großen Sortiment an Artikeln für Neugeborenen das herauszusuchen, was man wirklich benötigt. Viele Dinge, die man käuflich erwerben kann, sind weder praktisch noch gesund für einen Säugling. Es lohnt sich also, sich vorher intensiv mit dem Thema Erstausstattung Baby auseinanderzusetzen.

Kinderbett und Matratze speziell für Babys

Neugeborene wollen gerade in den ersten Wochen in der Regel nur schlafen und trinken. Deswegen lohnt es sich zunächst, unbedingt in einen guten Stubenwagen oder in ein qualitativ hochwertiges Kinderbett zu investieren. Teuer sind hierbei meist gar nicht so sehr die Gestelle, sondern die Matratzen. Was Matratzen angeht, so gibt es in Sachen Qualität große Unterschiede, die sich auch beim Preis deutlich niederschlagen. Eine gute Matratze fürs Baby sollte wasserabweisend, punktelastisch und vor allem gut belüftbar sein. Der letzte Punkt ist besonders wichtig, da ein Hitzestau, der auch durch eine schlechte Matratze ausgelöst werden kann, immer wieder mit dem Thema “plötzlicher Kindstod” in Verbindung gebracht worden ist! Eine wirklich hochwertige Matratze hat also ihren Preis, dieser ist aber auch berechtigt, denn hier sollte man keinesfalls die billigsten Produkte kaufen. Wenn man ein Babybett kaufen möchte, werden einem meist auch die so genannten Nestchen angeboten. Diese sind für das Baby weder sinnvoll noch gesund, denn auch Nestchen sorgen, so süß sie auch aussehen mögen, für einen Wärmestau an Babys Kopf.

Fläschchen und Milchpumpe

Wenn man stillen möchte, lohnt es sich nicht, gleich zu Beginn sehr viele Fläschchen zu kaufen. Zwei kleine Säuglingsfläschchen sollte man aber durchaus zuhause haben. Zum einen weiß man nie, ob es mit dem Stillen wirklich immer klappt, zum anderen schenkt Abpumpen auch ein großes Stück Freiheit. Ein Fläschchen gefüllt mit Muttermilch kann auch der Vater oder jede andere Person dem Baby geben! Milchpumpen gibt es in elektrischer Form und die so genannten Handmilchpumpen. Handmilchpumpen bekommt man oft zu einem guten Preis auch im Internet. Eine elektrische Pumpe ist leistungsfähiger, muss aber nur angeschafft werden, wenn diese zum Beispiel aus medizinischen Gründen auch wirklich benötigt wird. In diesem Fall bekommt man aber sowieso meistens ein Rezept vom Arzt und die Pumpe somit dann auch kostenlos!

Erstausstattung Baby-Kleidung

Zum Thema Erstausstattung Baby gehört natürlich auch die Frage nach Babys Kleidung. Am Anfang sind Strampler am einfachsten. Die Kombination aus Hose und Pulli mag in vielen Fällen süß aussehen. Sie ist aber eher unpraktisch, denn bei vielen Babys rutscht der Pulli dann ständig hoch und man ist ständig am herumzupfen. Besonders leicht zu handhaben sind solche Strampler und Bodys, die man seitlich zuknöpfen kann. Diese müssen nicht über den Kopf gezogen werden und damit geht das Anziehen viel schneller. Bodys und Strampler kann man ruhig gebraucht kaufen. Da man bei neuen Bekleidungsstücken, gerade bei solchen, die sehr billig sind, oft mit einer hohen Schadstoffbelastung rechnen muss, sind gebrauchte Kleidungsstücke durchaus auch für das Baby gesünder!